VARTA Helps - Promotion

VARTA UNTERSTÜTZT PLAN INTERNATIONAL

VARTA unterstützt die Arbeit von Plan International mit einer Spende von mindestens 25.000 €. Die Spende kommt dem Projekt “Allin Mikuna“ – „Kinder gesund ernähren in Peru“ zugute. Mit diesem Projekt soll die Ernährung von Kindern verbessert, die Entwicklung von umweltfreundlichen Geschäftsmodellen gefördert und die wirtschaftliche Lage von Frauen gestärkt werden.

Plan International engagiert sich seit 1994 in Peru mit dem Ziel, einen positiven Einfluss auf das Leben der am meisten gefährdeten Kinder und jungen Menschen zu nehmen. Plan International unterstützt sie dabei, zu lernen, zu führen, zu entscheiden und bei der erfolgreichen Bekämpfung von Armut, Geschlechterungleichheit und Ausgrenzung. In Peru zeigt sich der extreme Unterschied zwischen Männern und Frauen in den hohen Zahlen sexueller Gewalttaten, in der hohen Schulabbrecherquote von Mädchen und in der hohen Zahl der Frühschwangerschaften. Plan International arbeitet daran, diese Ungleichheit zu beenden, damit die Kinder in der Lage sind, ihr Potenzial zu entfalten.

„Allin Mikuna“ wird das Projekt in der Region Cuzco genannt, es bedeutet in der lokalen Sprache Quechua „Gute Ernährung“.

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“Allin Mikuna” – gesunde Ernährung für Kinder in Peru
Projektregion:
Provinz Paucartambo, Region Cusco
Projektlaufzeit:
September 2018 – November 2021
Ziele:
  • Ernährung der Kinder verbessern
  • Umweltfreundliche Geschäftsmodelle entwickeln
  • Frauen ökonomisch stärken
Maßnahmen:
  • Schulungen für 600 Familien zu gesunder Ernährung und ökologischer Landwirtschaft
  • Unternehmerische Schulungen für 280 Frauen und 20 Männer sowie Unterstützung beim Aufbau von Kleinstunternehmen
  • Schulungen für 1.800 Schulkinder zu Ernährungs- und Umweltthemen sowie Geschlechtergerechtigkeit
Budget:
  • 1.717.000 €
Peru

SITUATION

Die ersten Lebensjahre eines Kinders sind von entscheidender Bedeutung für seine körperliche und geistige Entwicklung. In Peru leiden jedoch viele Kleinkinder an Mangelernährung. Landesweit sind 44 Prozent der Kinder zwischen ein und drei Jahren von Blutarmut betroffen. In der Provinz Paucartambo, wo die Projektmaßnahmen umgesetzt werden, sind es sogar 66 Prozent*.

Der Mangel an hochwertigen Lebensmitteln wird durch den Klimawandel noch verschärft, da Dürren und Kälteperioden immer häufiger auftreten. Gleichzeitig verfügen die Familien kaum über ausreichend Kenntnisse und Mittel, um diesen Herausforderungen entgegenzutreten.

* Sistema de Información del Estado Nutricional (SIEN) 2017

Peru

UNSERE ZIELE

Mit diesem Projekt wollen wir die Ernährungs- und Gesundheitssituation der Kinder in vier Distrikten der Provinz Paucartambo verbessern.

Dafür unterstützen wir 600 Familien mit Kindern unter fünf Jahren, damit sie sich ihre Lebensgrundlagen sichern und ihre Kinder gesund ernähren können. Eltern nehmen an Schulungen zu ökologischer Landwirtschaft und gesunder Ernährung teil. Denn der Anbau von Obst und Gemüse und das Wissen über die richtige Zubereitung kann die Gesundheit der Kinder verbessern.

CAMBODIA

Gleichzeitig können Überschüsse der Ernte auf den lokalen Märkten verkauft werden und den Familien so ein Einkommen sichern. In Schulungen verbessern vor allem Frauen ihre Kenntnisse im Bereich Finanzen und Unternehmertum und lernen, wie sie eigene Geschäftsideen umsetzen können.

Insgesamt profitieren von den Projektaktivitäten 600 Familien mit Kindern unter fünf Jahren, darunter auch schwangere Frauen. 1.800 Schulkinder aus 20 Schulen nehmen an Veranstaltungen zu gesunder Ernährung und Umweltschutz teil. Frauen werden in diesem Projekt besonders gefördert, da sie oft für die Ernährung der Familie zuständig sind und weniger Zugang zu Einkommensmöglichkeiten haben.

UNSERE MASSNAHMEN

EINE GESUNDE ERNÄHRUNG FÖRDERN

Um die Lebensbedingungen von rund 600 Familien mit Kindern unter fünf Jahren zu verbessern, begleiten und unterstützt Plan International die Eltern bei der Gestaltung des Haushalts und dem Anbau von Nahrungsmitteln. Dabei fokussiert die Kinderhilfsorganisation die Maßnahmen auf ökologischen Landbau und ein nachhaltiges Wirtschaften mit natürlichen Ressourcen. In Schulungen zu gesunder Ernährung erfahren die Eltern viel über die verschiedenen Nährstoffe und ihre Bedeutung und worauf sie bei der Ernährung von Kleinkindern achten müssen. Beim gemeinsamen Kochen setzen sie das Erlernte in die Praxis um. Weitere Themen der Schulungen sind Hygiene und sauberes Trinkwasser, die Bedeutung des Stillens und Krankheitsprävention.

In den Ernährungsschulungen kommen moderne Techniken zum Einsatz, wie etwa der Gebrauch von Mobiltelefonen. So wird im Rahmen des Projektes eine App entwickelt, die Informationen zu gesunder Ernährung bereitstellt. Diese Informationen werden auch durch Videos, Plakate, Broschüren und Audiomaterial in den Projektgemeinden verbreitet. Mehr als 200 Gemeindemitglieder – 80 Prozent von ihnen Frauen – klärt Plan International zu den Themen Gesundheit und Ernährung auf. Anschließend werden die Familien regelmäßig besucht, um den Ernährungszustand von Kindern und Schwangeren zu überprüfen und die Eltern gesundheitlich zu beraten.

FRAUEN ALS UNTERNEHMERINNEN STÄRKEN

Frauen haben in Peru nur wenige Möglichkeiten, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften. Deswegen schult Plan 280 Mütter und 20 Väter aus den Projektfamilien im Bereich Unternehmertum und unterstützen sie, nachhaltige, umweltfreundliche Geschäftsmodelle zu entwickeln. In den Schulungen beschäftigen sie sich mit der Ausarbeitung von Geschäftsplänen, der Kalkulation von Ein- und Ausgaben und Finanzierungsmöglichkeiten. Die vielversprechendsten Geschäftsmodelle erhalten anschließend eine Anschubfinanzierung. Unterstützung erhalten die Unternehmerinnen und Unternehmer auch von lokalen Sachverständigen im Bereich nachhaltiger, grüner Wirtschaft sowie wissenschaftlichen Einrichtungen, die innovative Geschäftsideen fördern. Die Einkünfte, die die Familien mit ihren Unternehmen erzielen, kommen wiederum den Kindern zugute, da sie in eine gesunde Ernährung und Bildung investiert werden können.

EINFLUSS NEHMEN UND MITBESTIMMEN

In jeder der 20 Projektgemeinden nehmen 90 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule an Veranstaltungen zu gesunder Ernährung, Umweltschutz und Geschlechtergerechtigkeit teil. Die geschulten Mädchen und Jungen schließen sich zu Gruppen zusammen und treffen sich regelmäßig, um ihre Erfahrungen zu teilen und sich auszutauschen. Mit Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten sie innovative Projekte, um die Ernährung und den Umweltschutz an ihrer Schule und in ihren Gemeinden zu verbessern.

Vor allem Mädchen und junge Frauen ermutigt Plan International, sich zu engagieren und ihre Rechte einzufordern. In Schulungen stärken sie ihr Selbstbewusstsein und lernen, wie sie sich in politische Entscheidungsprozesse einbringen können. Auch lokale Regierungsvertreterinnen und -vertreter sowie Organisationen werden in die Projektarbeit eingebunden, damit sie gezielt Maßnahmen zur Reduzierung von Mangelernährung umsetzen.

PRÜFUNG UND BEWERTUNG DER PROJEKTAKTIVITÄTEN

Während der gesamten Laufzeit des Projektes finden regelmäßige Treffen aller beteiligten Partner statt. Dort werden die Projektfortschritte besprochen, gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und nötige Korrekturen bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgenommen. Nach der Hälfte sowie nach Beendigung des Projektes wird eine ausführliche Evaluierung durchgeführt.

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